Der Generaldirektor des Africa Centre for Disease Control (Africa CDC) hat auf Unklarheiten bei der Verwaltung der für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie bereitgestellten Mittel hingewiesen. Von 926,66 Millionen US-Dollar seien nach seinen Angaben lediglich rund 200 Millionen nachvollziehbar dokumentiert.
Die Ebola-Epidemie im Osten der DR Kongo trifft Kinder besonders hart. Obwohl sie nur ein Viertel der Infektionen ausmachen, entfällt ein Drittel der Todesfälle auf sie. Tausende Kinder haben zudem ein Elternteil verloren oder wurden von ihren Familien getrennt. UNICEF fordert daher mehr Mittel, um betroffene Kinder zu schützen und medizinisch zu versorgen.
Der ehemalige Präsident der DR Kongo hat in Goma die Gründung einer neuen politisch-militärischen Bewegung angekündigt. Der „Front pour la refondation de la nation“ soll die AFC/M23 ablösen. Joseph Kabila will die Bewegung gemeinsam mit führenden Vertretern der AFC/M23 leiten.
Eine von der Afrikanischen Union beauftragte Gruppe von Mediator:innen ist erstmals nach Goma gereist. Das Panel unter der Leitung von drei ehemaligen Staatsoberhäuptern setzt damit einen sechsmonatigen Fahrplan zur Begleitung des Friedensprozesses im Osten der DR Kongo um.
In der DR Kongo hat eine Impfkampagne gegen die Bundibugyo-Variante begonnen. 50.000 Impfdosen sind für Gesundheits- und Frontpersonal vorgesehen. Weitere 20.000 Dosen werden im Rahmen einer klinischen Studie eingesetzt.
Der Kakaoboom im Osten der DR Kongo bringt vielen Bäuern dringend benötigte Einnahmen, hat aber auch Schattenseiten. In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri nehmen Schmuggel, Landkonflikte und die Abholzung von Wäldern zu, während ein großer Teil des Kakaos illegal über Uganda in internationale Lieferketten gelangt.
Drei Monate nach Ausbruch der Epidemie gelingt es der DR Kongo weiterhin kaum, Ebola einzudämmen. Der Virus hat bereits 2.500 Todesopfer bei über 5.200 Infektionen gefordert. Die schwer erkennbare Bundibugyo‑Variante zwingt die Regierung dazu, ihre Strategie neu auszurichten.
Nach Gesprächen in der Schweiz haben sich die kongolesische Regierung und die AFC/M23 laut einer gemeinsamen Erklärung auf eine Roadmap für Friedensverhandlungen geeinigt. Allerdings waren nur zwei der acht Punkte des Dokuments Gegenstand der Gespräche.
Die Ebola-Epidemie in der DR Kongo hat mehr als 2.000 Menschen das Leben gekostet. Mit 2.011 Todesopfern und 4.381 bestätigten Fällen nähert sich der aktuelle Ausbruch der bislang tödlichsten Ebola-Epidemie des Landes von 2018 bis 2020. Die Eindämmung der Ausbreitung wird durch bewaffnete Konflikte, eine schwache Gesundheitsinfrastruktur und fehlendes Vertrauen der Bevölkerung erschwert.
In der DR Kongo wurden am 7. August 2026 fünfzehn Gefangene von der kongolesischen Regierung an die AFC/M23 überstellt. Der vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz unterstützte Transfer ist die erste konkrete Umsetzung des Doha‑Mechanismus seit dessen Unterzeichnung im September 2025.
Der Ebola‑Ausbruch in der DR Kongo verschärft sich dramatisch: Über 1.500 Tote, ein rasch wachsender Infektionsanstieg und ein Gesundheitsapparat, der inmitten von Konflikten und Misstrauen kaum Schritt halten kann.
Der Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen hat neue Maßnahmen gegen bewaffnete Gruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo verhängt. Die am 16. Juli veröffentlichte Liste umfasst nun sechs Anführer verschiedener bewaffneter Gruppen sowie zwei zusätzliche Organisationen – darunter die von Ruanda unterstützte AFC/M23.
In der Provinz Süd-Kivu schlagen Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger:innen Alarm: Sie berichten von Einschüchterungen, willkürlichen Festnahmen und Entführungen durch bewaffnete Akteure. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts im Osten der DR Kongo fordern sie besseren Schutz und ein Ende der Repressionen.
Die Sicherheitslage im Osten der DR Kongo verschlechtert sich weiter: Nach dem Versuch der kongolesischen Armee, Minembwe zurückzuerobern, haben sich die Kämpfe mit der AFC/M23-Koalition deutlich intensiviert. Die anhaltenden Gefechte in der Provinz Süd-Kivu zwingen Tausende Menschen zur Flucht und verschärfen die humanitäre Krise.
Der burundische Präsident Évariste Ndayishimiye empfängt als amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU) Vertreter der kongolesischen Opposition, der Kirchen und der Zivilgesellschaft zu Konsultationen über die politische und sicherheitspolitische Krise in der DR Kongo. Im Mittelpunkt stehen die umstrittene geplante Verfassungsreform und die Forderung nach einem inklusiven nationalen Dialog.
Die Ebola-Epidemie im Osten der DR Kongo hat inzwischen mehr als 1.000 bestätigte Fälle erreicht und stellt die bislang größte dokumentierte Ausbruchswelle des Bundibugyo-Virus dar. Nach aktuellen Einschätzungen ist der Höhepunkt der Ausbreitung noch nicht überschritten.
In den schwer zu erreichenden Hochplateaus von Süd-Kivu kam es erneut zu Kämpfen zwischen der Koalition AFC/M23-Twirwaneho und der FARDC um strategisch wichtige Ortschaften.
In der Provinz Ituri kommt es nach Druck Ugandas zu einem Führungswechsel des Militärkommandos. Der Wechsel gilt als Zeichen der kongolesischen Regierung, die militärische Koordination mit Uganda im Kampf gegen die ADF zu stärken.
Circa drei Wochen nach dem offiziellen Ausbruch der Ebola-Epidemie ziehen die Verantwortlichen eine Zwischenbilanz: Die tatsächliche Fallzahl bleibt hinter den ersten Schätzungen zurück, und auch die Sterblichkeitsrate fällt niedriger aus als erwartet.
Butembo, der wichtigste Handelsknotenpunkt Ostkongos, kämpft mit Ebola und mit dem Versagen der Behörden. Während Anweisungen und Gelder aus Kinshasa ausbleiben, kursieren Misstrauen und Fehlinformationen in der Bevölkerung.