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DR Kongo: Heftige Kämpfe in der Provinz Süd-Kivu zwischen Armee und AFC/M23
In der Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo dauern die Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften (FARDC), unterstützt von Wazalendo-Milizen und der burundischen Armee, sowie der von Ruanda unterstützten AFC/M23-Koalition, die mit der Selbstverteidigungsgruppe Twirwaneho verbündet ist, weiter an. Besonders betroffen sind die Gebiete Uvira und Fizi.
Die Gefechte haben sich nach dem Versuch der kongolesischen Armee, die strategisch wichtige Ortschaft Minembwe zurückzuerobern, deutlich verschärft. Minembwe wird seit dem vergangenen Jahr von der lokalen Selbstverteidigungsgruppe Twirwaneho kontrolliert.
Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind gravierend: Tausende Menschen sind aus ihren Dörfern geflohen und leben unter schwierigen Bedingungen in Baraka. Nach Angaben lokaler Vertreter:innen wurden Schulen geschlossen, landwirtschaftliche Flächen zerstört und Teile des Krankenhauses von Minembwe beschädigt. Zudem sollen seit Mitte Juni bei Drohnenangriffen mehr als 50 Zivilist:innen ums Leben gekommen sein.
Nach übereinstimmenden Berichten hält die AFC/M23-Twirwaneho-Koalition weiterhin das strategisch wichtige Dorf „Point Zéro“ besetzt. Die kongolesische Armee warnt unterdessen vor Falschinformationen über die Kämpfe, die in sozialen Netzwerken verbreitet werden.
Der Artikel ist auf Französisch bei RFI Afrique erschienen.