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Ruanda: ICG fordert alle Parteien auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten

Die International Contact Group for the Great Lakes (ICG) ruft in einer gemeinsamen Erklärung vom 5. März alle Parteien im Osten der DR Kongo dazu auf, den Waffenstillstand einzuhalten und die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Zudem betonen sie, dass eine militärische Lösung des Konflikts ausgeschlossen ist. Stattdessen sei ein inklusiver innerkongolesischer Dialog notwendig, um Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.

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Burundi: Journalistin Sandra Muhoza kommt unter Auflagen vorläufig frei

Die burundische Journalistin Sandra Muhoza ist nach 685 Tagen Haft vorläufig freigelassen worden. Internationale Organisationen begrüßen den Schritt, fordern jedoch die vollständige Einstellung des Verfahrens. Eine neue Entscheidung im Berufungsverfahren wird bis spätestens 20. März erwartet.

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Ruanda: Oppositionspolitikerin Victoire Ingabire legt beim Obersten Gerichtshof Berufung gegen ihre Verhaftung ein

Die ruandische Oppositionspolitikerin Victoire Ingabire legt vor dem Obersten Gerichtshof Berufung gegen ihre Verhaftung im Juni 2025 ein. Seit fast acht Monaten sitzt sie bereits in Untersuchungshaft. Das Gericht prüfte den Fall am 4. März, eine Entscheidung wird für den 27. März erwartet.

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Ruanda: USA verhängen Sanktionen gegen ruandische Armee

Die USA werfen Ruanda vor, mit der Unterstützung der M23 im Osten der DR Kongo gegen ein im Dezember geschlossenes Friedensabkommen zu verstoßen und haben Sanktionen gegen das ruandische Militär verhängt. Washington fordert den Abzug ruandischer Truppen, Waffen und Ausrüstung. Während Kinshasa die Maßnahmen begrüßt, weist Kigali die Vorwürfe zurück und spricht von einer Verzerrung der Lage.

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DR Kongo: Erneuter Drohnenangriff der AFC/M23 auf Flughafen von Kisangani

Der strategisch wichtige Flughafen von Kisangani ist erneut Ziel eines Drohnenangriffs der von Ruanda unterstützen AFC/M23 geworden. Nach Angaben der Provinzregierung wurden mehrere Drohnen abgefangen, es gab aber keine Verletzten. Die AFC/M23 bekannten sich zu der Attacke und kündigten weitere Operationen an.

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DR Kongo: Sprecher der M23 bei einem Drohnenangriff getötet

Im Osten der DR Kongo ist ein ranghoher Sprecher der von Ruanda unterstützten M23 bei einem Drohnenangriff nahe der Bergbaustadt Rubaya getötet worden. Der Vorfall ereignete sich inmitten einer erneuten Zuspitzung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts. Wer für den Angriff verantwortlich ist, bleibt jedoch ungeklärt.

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DR Kongo: FARDC starten Gegenoffensive gegen M23 nahe strategischem Coltan-Gebiet in Nord-Kivu

Die kongolesische Armee (FARDC) geht im Osten der DR Kongo erneut militärisch gegen die AFC/M23 vor. Die Gefechte konzentrieren sich auf Gebiete rund um die strategisch bedeutende Bergbaustadt Rubaya, eines der wichtigsten Coltan-Abbauzentren weltweit. Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen und eines von Félix Tshisekedi zugestimmten Waffenstillstands nehmen die Kämpfe weiter zu.

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DR Kongo: MONUSCO und ICGLR starten gemeinsame Erkundungsmission in Uvira zur Unterstützung des Waffenstillstandsüberwachungsmechanismus

MONUSCO und die Internationale Konferenz zur Region der Großen Seen (ICGLR) entsenden vom 23. bis 27. Februar 2026 ein gemeinsames Erkundungsteam nach Uvira in Süd-Kivu. Die Mission soll die Sicherheits-, Logistik- und Rahmenbedingungen vor Ort prüfen. Ziel ist es, die Grundlage für eine glaubwürdige Überwachung des Waffenstillstands zu schaffen.

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DR Kongo: Verstöße gegen Waffenstillstand im Osten gemeldet

Nur einen Tag nach Inkrafttreten des von Angola vermittelten Waffenstillstands flammt die Gewalt im Osten der DR Kongo erneut auf. Die kongolesische Armee wirft der AFC/M23 und ruandischen Truppen systematische Angriffe in Nord- und Süd-Kivu vor.

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Grenze zwischen Uvira und Bujumbura öffnet nach fast zweimonatiger Schließung wieder

Nach fast zwei Monaten ist die Grenze zwischen Uvira (DR Kongo) und Bujumbura (Burundi) wieder geöffnet. Damit können Handel, Pendler- und Schulverkehr sowie familiäre Kontakte wieder aufgenommen werden. Auch die humanitäre Situation verbessert sich, da Tausende Menschen nun wieder Zugang zu Alternativen außerhalb der Geflüchtetenlager haben.

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Region der Großen Seen: Neue EU-Mittel für humanitäre Unterstützung

Die EU stellt mehr als 80 Millionen Euro zur Bewältigung der humanitären Krise im Osten der DR Kongo und in der Region der Großen Seen bereit. Angesichts anhaltender Kämpfe und massiver Vertreibungen sind über 21 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, Millionen leiden unter akuter Ernährungsunsicherheit. Der Großteil der Mittel soll direkt in humanitäre Maßnahmen innerhalb der DR Kongo fließen.

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DR Kongo: Deniz Mukwege im Interview über den Konflikt im Osten des Landes

Seit drei Jahrzehnten leidet die DR Kongo unter Krieg und Gewalt. Der Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege warnt vor internationalen Doppelstandards, kritisiert halbherzige Waffenstillstände und fordert konsequentes Handeln statt leerer Versprechen.

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Ruanda: Ausbau diplomatischer Beziehungen mit Dänemark

Dänemark hat in Kigali offiziell eine neue Botschaft eröffnet und intensiviert seine Partnerschaft mit Ruanda weiter. Mit dem Schritt verstärkt das Land die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Innovation, Bildung und Klimaschutz.

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DR Kongo: Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe beginnt ihre Reise in die Region

Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe Hadja Lahbib reist in die Region der Großen Seen, um sich ein Bild von der humanitären Lage zu machen. Im Fokus stehen der Zugang zu Hilfsleistungen im Osten der DR Kongo sowie die Situation von Geflüchteten in Burundi. Gespräche mit Behörden und Konfliktparteien sollen Wege für sichere Hilfskorridore eröffnen.

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Burundi: Soldaten in der DR Kongo prangern ausbleibende Lohnzahlungen und prekäre Lebensbedingungen an

Burundische Soldaten in Süd-Kivu, DR Kongo, werfen der Armeeführung vor, seit sieben Monaten keinen Lohn erhalten zu haben und grundlegende Bedürfnisse wie Hygiene und Kleidung nicht mehr decken zu können. Ein Sprecher bestätigt die ausstehenden Zahlungen, weist jedoch Kritik am Zustand der Armee entschieden zurück.

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DR Kongo: MONUSCO-Leitung in Goma zur Vorbereitung des Waffenstillstandsüberwachungsmechanismus

Die amtierende MONUSCO-Chefin Vivian van de Perre ist nach Goma gereist, um mit verschiedenen Akteuren – darunter der Führung der AFC/M23 – die Vorbereitung eines Mechanismus zur Überwachung eines möglichen Waffenstillstands voranzutreiben.

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DR Kongo: Kinshasa akzeptiert den von Angola vorgeschlagenen Waffenstillstand

Die DR Kongo hat dem von Angola vorgeschlagenen Waffenstillstand im Osten des Landes zugestimmt. Präsident Félix Tshisekedi sprach von einem Schritt im Sinne der Verantwortung und der Suche nach einer friedlichen Lösung. Als mögliches Inkrafttreten gilt der 18. Februar, eingebettet in einen internationalen Überwachungsmechanismus.

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Burundi: ACAT-Bericht dokumentiert anhaltende Gewalt und Foltervorwürfe

Der Monitoring-Bericht für Januar 2026 dokumentiert zahlreiche schwere Menschenrechtsverletzungen in Burundi und weist auf eine weiterhin angespannte Lage hin. Neben gezielten Gewalttaten dokumentiert die Organisation auch systematische Einschüchterungen und mutmaßliche Folter durch staatliche Akteure. ACAT Burundi fordert ein Ende der Straflosigkeit und unabhängige Ermittlungen.

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DR Kongo: ADF greift Kirchen und Gemeinden in Nord-Kivu und Ituri an

Die ADF hat ihre Gewalt in Nord-Kivu und Ituri weiter verschärft und richtet sich zunehmend gegen die Zivilbevölkerung und christliche Gemeinden. Kirchen wurden zerstört, Menschen vertrieben und Zivilist:innen getötet. Trotz gemeinsamer Militäroperationen geraten die staatlichen Sicherheitskräfte wegen ihrer unzureichenden Schutzmaßnahmen in die Kritik.

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DR Kongo: Treffen in Luanda zu Frieden im Osten des Landes

In Luanda, Angola, traf Tshisekedi auf João Lourenço, den AU Vermittler Faure Gnassingbé und Olusegun Obasanjo. Eine kurze Pressemitteilung kündigte zentrale Schritte im Friedensprozess an, darunter ein Mandat für Angola zur Aufnahme von Konsultationen mit allen Konfliktparteien in Nord- und Süd-Kivu. Tshisekedis Ziel sind Sanktionen gegen die AFC/M23 und eine diplomatische Isolation Ruandas.

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