DR Kongo: Zusammenstöße bei Demonstrationen gegen Verfassungsänderung

Am Dienstag, den 15. September fanden in Kinshasa und in weiteren Städten der DR Kongo Demonstrationen statt.  Die „C64“- Koalition hatte zu einem nationalen Aktionstag aufgerufen. Bei der Koalition handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Oppositionsgruppen, die sich gegen die von der Regierung angestrebte Verfassungsänderung stellen. Sie werfen der Regierung vor, damit eine dritte Amtszeit von Präsident Felix Tshisekedi ermöglichen zu wollen. 

In Kinshasa verlief die genehmigte Demonstration zunächst friedlich. Jedoch kam es schnell zu Zusammenstößen zwischen den Demonstrierenden und Mitgliedern der regierungsnahen Jugendorganisation „Force du Progrès“. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Oppositionelle Aktivist:innen werfen der Polizei vor, gewalttätige Mitglieder der „Force du Progrès“ geschützt zu haben. Die Polizei löste die Demonstration anschließend auf. 

In anderen Städten wurden die angekündigten Demonstrationen nicht genehmigt. In Lubumbashi kam es trotz Verbot zu einer Versammlung. Ein Großaufgebot der Polizei löste diese mit Tränengas und Warnschüssen auf. Zudem kam es zu Festnahmen. 

Der artikel dazu ist auf Französisch auf TV5Monde erschienen. 

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