- Internationale Politik
Ruanda: Italien unter anderem mit Ruanda in Verhandlungen über die Aufnahme von Migranten
Italien verhandelt mit Ruanda, Uganda und Ghana über die Einrichtung EU‑finanzierter Rückkehrzentren für ausreisepflichtige Personen. Die Zentren sollen Personen aufnehmen, die keinen legalen Aufenthaltsstatus mehr haben, und ihre Rückkehr in die Herkunftsländer organisieren. Italien arbeitet dabei mit mehreren europäischen Staaten zusammen und strebt ein Netzwerk externer "Rückkehr‑Hubs" an, das ab 2027 operativ werden könnte. Ergänzend plant die italienische Regierung Entwicklungs‑ und Investitionspartnerschaften nach dem Vorbild des Mattei‑Plans. Die Initiative folgt einem Sondertreffen der EU‑Innenminister nach den Geschehnissen in der spanischen Exklave Ceuta. Wie weit die Gespräche mit den afrikanischen Staaten fortgeschritten sind, ist unklar; weder Ruanda noch die EU‑Kommission haben die Verhandlungen bislang öffentlich bestätigt.
Der Artikel ist auf Englisch bei KT Press erschienen.