Mitte August sind sieben von den USA abgeschobene Mirgrant:innen sind in Ruanda angekommen. Die Trump-Regierung hatte im Rahmen ihrer umfassenden Abschiebungsmaßnahmen Vereinbarungen ausgehandelt, um Menschen in Drittländer zu schicken. Das Abkommen zwischen Washington und Kigali ist hoch umstritten – Kritiker sehen darin geopolitische Interessen, während die Regierung humanitäre Gründe anführt.
Bei den Parlamentswahlen in Burundi hat die regierende Partei CNDD-FDD über 96% der Stimmen erhalten, so die burundische Wahlbehörde. Human Rights Watch kritisiert den Ablauf der Wahlen, der von Einschüchterung, Zensur und Gewalt geprägt gewesen sein soll. Unabhängigen Beobachter:innen soll der Zugang zu Wahllokalen verwehrt gewesen sein.
Der Oppositionspolitiker und Ex-Premierminister Augustin Matata Ponyo wurde am Dienstag vom Verfassungsgericht der DR Kongo zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, während seiner Zeit als Premierminister über 245 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben. Ponyo bezeichnete das Verfahren als „politischen Prozess“ und kündigte an, die Verfassungsmäßigkeit des Urteils anzufechten.
In Goma und Umgebung wurden seit dem vergangenen Wochenende von der AFC/M23 eine Welle an Verhaftungen durchgeführt. Die Bewegung sagt, das Ziel sei die Sicherung der Stadt, die seit der Übernahme durch die AFC/M23 unter zunehmender Kriminalität und Straflosigkeit leidet. Von Seiten der Zivilgesellschaft wird hingegen von grundlosen Verhaftungen gesprochen und Besorgnis hinsichtlich Zwangsrekrutierungen der verhafteten Personen geäußert.
In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.
Nach dem Schiffsunglück auf dem Kivu-See bleibt die Lage angespannt. In Goma kommt es zu Protesten. Angehörige fordern die Herausgabe der Verstorbenen, doch die Bergung bleibt schwierig.
Trotz vielversprechendem Regen und damit verbundener Aussat bleibt die Ernährungssituation in Burundi kritisch. Lebensmittelpreise steigen, während die Ernteerträge weiter sinken.
Die Menschenrechtslage in Burundi bleibt laut UN-Sonderberichterstatter angespannt. Es wird vor schweren Verstößen gegen die Menschenrechte im Vorfeld der Wahlen 2025 gewarnt.
UN-Abteilungsleiter für Friedensmissionen, Jean-Pierre Lacroix, fordert alle Akteur:innen zur Einhaltung des Waffenstillstands in der DR Kongo auf und betont die Bedeutung bedingungsloser Entwaffnung.
In Ruanda startete die erste Impfkampagne gegen Mpox in Afrika. Rund 300 Menschen in Hochrisikogebieten wurden bereits geimpft, während die Fallzahlen in mehreren Ländern weiter steigen.
Die Zivilgesellschaft von Goma fordert konkrete Beschlüsse des Parlaments, um Frieden und Sicherheit im Osten der DR Kongo wiederherzustellen und soziale Verbesserungen zu erzielen.
Die Vorstellung des iPhone 16 hat in der DR Kongo Proteste in sozialen Medien ausgelöst. Apple wird vorgeworfen, durch den Einsatz von Rohstoffen aus konfliktreichen Minen den Konflikt zu verschärfen.
Trotz der reichen Rohstoffvorkommen in der DR Kongo lebt die Bevölkerung in extremer Armut. Experten fordern eine gerechtere Verteilung der Bergbaugewinne und mehr Transparenz.
Vertriebene, die vor dem M23-Konflikt geflohen sind und in Schulen untergekommen sind, verhindern den regulären Schulbeginn in Lubero. Schüler:innen wurden nach Hause geschickt.
Die WHO rief gestern aufgrund einer neuen Variante des Mpox-Virus die höchste Alarmstufe, den weltweiten Notstand, aus. Die Demokratische Republik Kongo gibt eine neue Zahl an Todesopfern bekannt.