Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) blieb die Lage am Mittwoch, den 22. Januar, rund um den Ballungsraum Minova ungewiss, nachdem es seit zwei Tagen zu heftigen Zusammenstößen zwischen der von den Wazalendo unterstützten kongolesischen Armee und der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe M23 gekommen war. Am Dienstag räumte die kongolesische Armee ein, dass die M23 in die Provinz Süd-Kivu eingedrungen ist.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt die DR Kongo mit fast 3 Mrd. US-Dollar. Am 15. Januar 2025 hat das Exekutivdirektorium des IWF das Wirtschafts- und Finanzprogramm der kongolesischen Regierung gebilligt. Die Mittel stammen aus der Extended Credit Facility (ECF) und der Resilience and Sustainability Facility (RSF).
Die Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und ihren Verbündeten und der von Ruanda unterstützten bewaffneten Gruppe M23 gehen unvermindert weiter. Das kongolesischen Militär gab am Montag, den 13. Januar, bekannt, dass sie mehrere Dörfer im Masisi-Territorium in Nord-Kivu an der Grenze zur Nachbarprovinz Süd-Kivu aus den Händen der M23 zurückerobert hätten.
Nach drei Tagen heftiger Kämpfe mit der kongolesischen Armee und lokalen Wazalendo-Milizen im Masisi-Territorium in Nord-Kivu eroberten die M23-Rebellen am Samstag, den 4. Januar, die gleichnamige Hauptstadt des Territoriums. Der Fall Masisis, das etwa 80 Kilometer westlich von Goma liegt, führte zu einer massiven Vertreibung der Bevölkerung. Am Sonntag, den 5. Januar, flammten die Kämpfe wieder auf.
Ugandas Armee kämpft in der DR Kongo gegen die ADF, doch Zweifel an ihren Absichten wachsen. Kritiker:innen werfen Uganda vor, eigene Interessen zu verfolgen und die M23-Miliz zu unterstützen.
Die EU unterstützt die kongolesische Armee (FARDC) mit 20 Millionen Euro, um die Sicherheit im Land zu stärken. Geplant sind Investitionen in Ausrüstung, Ausbildung und Infrastruktur.
Am 15. Dezember treffen sich die Präsidenten der DR Kongo, Ruanda und Angola in Luanda, um den Konflikt im Osten Kongos zu entschärfen. Ein Vier-Phasen-Plan soll Frieden und Stabilität bringen.
Kongos Kobalt ist ein Schlüsselrohstoff für die Energiewende. Während Europa nachhaltige Partnerschaften anstrebt, prägen globale Abhängigkeiten und lokale Herausforderungen die aktuelle Situation.
Die DR Kongo und Ruanda machen Fortschritte im Friedensprozess. Ein Plan zum Truppenrückzug und zur Stabilisierung wurde vereinbart, Kämpfe mit M23 und FDLR sorgen allerdings weiter für Spannungen.
In der DR Kongo wächst der Widerstand gegen Präsident Tshisekedis Pläne zur Verfassungsänderung. Kritiker:innen sehen darin einen "Staatsstreich", selbst aus Tshisekedis Umfeld regt sich Widerspruch.
Im Osten der DR Kongo spitzt sich die humanitäre Lage zu. 6,9 Millionen Menschen intern Vertriebene. Das WFP fordert verstärkte Hilfe und plant, Mittel für umfassende Unterstützung zu mobilisieren.
Trotz eines Waffenstillstands setzt die M23 seit Ende Oktober in der Provinz Nord-Kivu ihre Offensive fort und erobert weitere Städte. Ein Überwachungsmechanismus soll eingeführt werden.
Die CENCO fordert Präsident Tshisekedi auf, dringende Reformen für soziale und wirtschaftliche Verbesserungen umzusetzen und warnt vor Verfassungsänderungen, die soziale Spannungen auslösen könnten.
In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.
Die M23-Miliz eroberte erneut die umkämpfte Stadt Kalembe im Osten der DR Kongo. Trotz Waffenstillstands eskaliert der Konflikt mit regierungsnahen Milizen und bedroht die Friedensbemühungen.
Wazalendo-Kämpfer:innen sind in Ituri eingetroffen, um mit der FARDC gegen die ADF-Miliz zu kämpfen. Die lokale Zivilgesellschaft warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken durch ihre Anwesenheit.
Im Osten der DR Kongo kommt es zwischen der M23-Miliz und Wazalendo Milizen wieder zu verstärkten Kämpfen. Währenddessen schreiten Gespräche zu einem Waffenstillstand mit Ruanda nur langsam voran.
Die DR Kongo und Uganda setzen ihre gemeinsamen Militäroperationen gegen die ADF-Miliz fort. Die Notwendigkeit weiterer Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Bedrohung wird von beiden Ländern bekräftigt.