Ruanda: Die 32. Gedenkfeier des Völkermordes an den Tutsi hat begonnen

Am 7. April sprach Präsident Paul Kagame am Nationaldenkmal von Gisozi in Kigali, wo mehr als 250.000 Opfer des Völkermordes begraben sind, und begann damit die Gedenkfeier des Völkermords an den Tutsi im Jahr 1994. 

In seiner Rede unterstreicht Kagame seine Solidarität mit den Überlebenden des Genozids und weist zugleich auf die aus seiner Sicht unzureichende Reaktion der internationalen Gemeinschaft in der Vergangenheit hin. Die jüngst verhängten US-Sanktionen gegen die ruandische Armee beurteilt er kritisch und appelliert an Verbündete, den gemeinsamen Einsatz gegen Extremismus zu unterstützen, anstatt Ruanda für sein sicherheitspolitisches Handeln zu sanktionieren. 

Nach der Zeremonie wird die Gedenkfeier mit einem Gedenkmarsch und einer Mahnwache fortgesetzt.

 

Der Artikel ist auf Französisch bei rfi Afrique erschienen. 

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