Christenmärsche in Kinshasa gewaltsam aufgelöst
17. Februar 2012
Mit dem Marsch wollten Christen friedlich gegen die umstrittenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen demonstrieren. Die Stadtverwaltung hatte die Genehmigung verweigert. Dennoch versammelten sich bereits im Morgengrauen des 16. Februars viele Christen in ihren Gemeinden zum Gebet. Im Zuge dessen postierten sich Sicherheitskräfte vor den Kirchen und verhinderten die Märsche gewaltsam. Die Aktion fand in Anlehnung an die Christenmärsche vor 20 Jahren statt.
