DEMONSTRATION SCHUTZ FÜR MENSCHENRECHTE IN AFRIKA
31. Mai 2011
In Gedenken an den kongolesischen Menschenrechtler Floribert Chebeya, dessen Todestag sich 2011 zum ersten Mal jährt, fand am 31. Mai 2011 die Demonstartion
SCHUTZ FÜR MENSCHENRECHTE IN AFRIKA in Berlin Mitte statt. Eine Teilnehmerzahl von etwa 50 Personen versammelten sich trotz Regen und widriger Bedingungen am Bebelplatz und zog vor das Brandenburger Tor. Bei der Abschlusskundgebung betonten die Redner Michael Schirmer (Diakonie/Menschenrechte), Iseewanga Indongo Imbanda (Vorsitzender des Verbandes der kongolesischen Gemeinde Deutschland) und Christian Ströbele (Bündnis 90 / die Grünen), dass die Bunderepublik Deutschland die ihr zur Verfügung stehenden Mittel auf internationaler Ebene - im Rahmen seiner bi- und multilateralen Abkommen, seines Sitzes im UN-Sicherheitsrates, als auch in den EU-Kommissionen - nutzen müsse, um für den Schutz der Menschenrechte einzutreten und deren fortlaufenden Verletzungen anzuzeigen. Deutschland hat als wichtiger wirtschaftlicher und entwicklungspolitischer Partner vieler Regionen Afrikas die Verantwortung, von Ausbeutung, Verfolgung und Konflikten bedrohte Bevölkerungen zu schützen und sich für die Verbesserung ihre Situation aktiv einzusetzen.

